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Deep-Sky, das ist der Raum jenseits unseres Sonnensystems. Hier tummeln sich Objekte unserer Milchstraße wie Sterne, Sternhaufen, Galaktische und Planetarische Nebel. Jenseits davon stoßen wir auf Galaxien, Galaxienhaufen und Quasare. Ist es bei der Astrofotografie die Kamera, die das Licht aus der Tiefe des Kosmos – meist verstärkt durch ein Teleskop – aufnimmt, so ist hier das Auge gefordert. Die visuelle Deep-Sky-Beobachtung ist zunächst eine eher flüchtige Sache, aber mit etwas Geschick kann man das Gesehene konservieren, durch eine Beschreibung oder vielleicht eine Zeichnung. Dieser unmittelbare Eindruck macht die Faszination aus, besonders dann, wenn man das Objekt vorher auswählt (sich ein wenig mit dessen Natur beschäftigt) und dann mittels Sternkarte und Sucher im Teleskop auffindet. Bereits mit kleinen Teleskopen sind Hunderte von Deep-Sky-Objekten sichtbar. Besonders bekannt sind hier die mit „M“ bezeichneten Messier-Objekte.

Die Fachgruppe ist ein Forum für diese elementare, subjektive und ungemein reizvolle Art des Beobachtens. Es wird für jeden etwas geboten: Vom Anfänger, der mit dem bloßen Auge die Plejaden erkennt, bis zum Profi der mit speziellen Filtern schwache Nebel beobachtet und zeichnet. Wer nicht Einzelkämpfer bleiben möchte, findet viele Angebote und reichlich Möglichkeiten zur Kommunikation. Man kann sich über Objekte, Hilfsmittel und Beobachtungstechniken informieren, seine Erfahrungen mit anderen austauschen und schließlich seine Ergebnisse publizieren.

Viele Informationen finden Sie hier auf unserer Internetseite. Hier finden Sie auch der Zugang zu unserer Mailingliste - ein sehr aktives und informatives Medium, das von Anfängern bis Profis gleichermaßen genutzt wird. Hier erhalten Sie – besonders als Einsteiger – schnell kompetenten Rat. Die Fachgruppe ist auf den meisten Tagungen und Treffen präsent. Im Zentrum steht dabei die Deep-Sky-Tagung (DST), die alljährlich im Frühjahr auf dem Eisenberg stattfindet. Hier treffen sich visuelle Beobachter und Astrofotografen um ihre Deep-Sky-Erfahrungen auszutauschen. Die Fachgruppe präsentiert sich regelmäßig im VdS-Journal. Hier besteht die Möglichkeit, eigene Beiträge zu veröffentlichen. Ausdrücklich erwünscht sind dabei Artikel von und für Einsteiger. Tradition haben die Fachgruppen-Projekte, die Beobachtungsprogramme für unterschiedliche Niveaus bieten. Besonders interessant sind gemeinsame Aktivitäten mit anderen Fachgruppen. Enge inhaltliche Verbindungen gibt es auch mit den Fachgruppen Amateurteleskope und Geschichte.

Die Fachgruppe bietet eine Informationsschrift „Einführung in die visuelle Deep-Sky-Beobachtung“, die Sie als PDF downloaden können. Weitere Materialen (z.B. Zeichenbedarf, Aufsuchkarten) können Sie hier über die Webseite anfragen bzw. bestellen. Als Download ebenfalls ist nun die Neufassung der beliebten Deep-Sky-Liste (DSL) verfügbar, eine Sammlung von Beobachtungen einer großen Zahl von Objekten. Ferner das Deep-Sky-Buch, ein Handbuch für den visuellen Deep-Sky-Beobachter, das alle Aspekte dieses interessanten Gebietes behandelt.

Deep-Sky beginnt mit dem bloßen Auge. Das sollte allen klar sein, die befürchten, sinnvolle Beobachtung sei erst mit größeren Teleskopen möglich. Jedes, auch noch so kleine Fernrohr hat seinen Himmel!

 

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